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Am 1. Mai 1914, also unmittelbar vor Torschluß, gewährten die angesehenen Leiter der psychiatrischen Klinik in Bordeaux der Psychoanalyse durch die Herausgabe eines Buches gleichsam offiziell den Einlaß in die französische Literatur, in der sie bis jetzt — abgesehen von kleineren Publikationen — nur durch die oberflächliche Kritik Janets vertreten war. Die Autoren scheinen sich aber schon damals der Gewagtheit ihres Unternehmens — einer deutsch geschriebenen Wissenschaft das Wort zu reden — bewußt gewesen zu sein und bringen gleich in ihrem Vorwort einige Gründe vor, die sie vor dem Vorwurfe des „wissenschaftlichen Germanismus“ schützen sollen. Es ist wohl schon ein Vorzeichen der inzwischen eingetretenen traurigen Verhältnisse, wenn es die Verfasser eines wissenschaftlichen Werkes far nötig