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Der Verfasser konnte bei multipler Sklerose und in quantitativ weitaus geringerem Maße bei Hysterie eine Verschiebung der sogenannten sekundären Geschlechtscharaktere beobachten: Es finden sich auffallend häutig sekundäre Geschlechtscharaktere des anderen Geschlechts. So bei Männern: besonders spärlicher Bartwuchs, geringe Behaarung der Axilla und der Brust, Unbehaartsein von Brust, Armen und Beinen, feminines Abschneiden der Genitalbehaarung, schmale Schulter und breites Becken, graziler Knochenbau, weiche, zarte Haut. Bei Frauen fanden sich hingegen: männlich gezeichnete Gesichtszüge, kräftig entwickelte Nase, derbes Kinn, Hervortreten der Jochbogen und Supraorbital-Protuberanzen, breite Schultern, enges Becken, derbe, behaarte Haut, Schnurrbart, maskuline Genitalbehaarung bis zum Nabel, Menstruationsstörungen, mindere Mammä-, stärkere Clitoris-Entwicklung. Es ergab sich also eine Verschiebung des Geschlechtlichen, ins „Zwischenreich“ gehörig, übrigens unter Betonung der linken Körperhälfte (Fließ).
Dr. E. Hitschmann.