You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Im Anschluß an eine Anzahl von kurzen Krankengeschichten Hysterischer, die so lange Krankheitssymptome aufwiesen, bis sie operiert waren, ohne daß Nierensteine oder Appendizitis da waren; oder sich selbst verwundeten; oder Kotbrechen wie Selbstmord „veranstalteten“; oder eines Tages an Beinen und Armen Ankylosen aufwiesen — bemüht sich der Autor um eine „neue“ Theorie und Definition der Hysterie; die lächerliche Maus, die geboren wird, lautet: „Hysterie ist Wille zum Kranksein“. Damit glaubt er, Neues gesagt zu haben! Von einer Scheidung von Bewußtem und Unbewußtem findet sich keine Silbe, was nicht wundernehmen kann, da sich die Arbeit auf Adlers „nervösen Charakter“ stützt, und überhaupt dort aufhört, wo die Probleme anfangen.
Dr. E. Hitschmann.