You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Dieser 63 Seiten zählende Aufsatz befaßt sich mit der Furcht vor dem Tode und dem Glauben an ein künftiges Leben. Das erste Thema wird nicht so sehr als Phobie im engeren Sinne behandelt, als im Sinne einer Furcht bei normalen Menschen. Ein großer Teil der Arbeit, der sich mehr mit ethischen und philosophischen Erwägungen belaßt, ist ohne direktes psychoanalytisches Interesse, obgleich es in jedem Falle für uns wertvoll bleibt, auf das ausgedehnte Material, das darin sowohl für Pädagogik als auch für Folklore enthalten ist, Bedacht zu nehmen.
Hall weist zunächst darauf hin, wieviel die Psychologie des Todes mit jener der Liebe gemeinsam hat, besonders von dem neuen psychogenetischen Standpunkt aus. „Es gibt eine Auffassung, nach welcher jede Angst und Phobie im Grunde Furcht vor dem Tod oder dem Nachlassen oder dem Stillstand