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Dies ist eine von Freuds Traumdeutung angeregte Untersuchung einiger ausgewählter Traumprobleme. Es standen 100 Träume von fünf Individuen zur Verfügung. Die Probleme waren die folgenden: 1. Kommt in den Träumen eine Vertauschung des Phantasieinhaltes vor, oder spielt der für das Wachleben eines Menschen charakteristische Phantasieinhalt auch in seinen Träumen die erste Rolle? Für die Vertauschung fand sich keinerlei Beweis. Thompson stellt ferner fest, daß zwischen den Phantasieinhalten im Traume und im Wachleben hei einer gegebenen Person eine bestimmte gegenseitige Beziehung besteh; dies widerspricht den Resultaten anderer Forscher, Calkins, Hacker, Weed usw., die gefunden haben, daß die visuellen Vorstellungen in den Träumen regelmäßig überwiegen. 2. Besteht ein Verhältnis zwischen dem Phantasietypus und dem Grade, in welchem ein Traum dem Vergessen unterliegt? Thompson findet, daß der für das Wachlehen charakteristische Phantasietypus, wo er sich im Traume zeigt, das stärkste Beharrungsvermögen äußert. (Die Beweisführung weist hier eine Lücke auf, denn der Verfasser benützte bei seinem Experiment nur Personen des visuellen Typ, weshalb die Kontrolle fehlt. Ref.) 3. Das Hauptmotiv des Traumes war stets in jener Form dargestellt, welche sowohl für die Phantasie des Wachlebens, wie für jene des Traumes am meisten charakteristisch war. Zur Feststellung des Hauptmotivs wurde nach Angabe des Autors die Psychoanalyse verwendet. 4. Sinnesreize während des Schlafes verursachen niemals den Traum, können aber in seine Struktur verwoben worden, u. zw. genau in der von Freud geschilderten Weise, nämlich so, daß sie im Sinne der