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Nach einer ausführlichen Besprechung der historischen Entwicklung des Selbstmordproblems, in der die verschiedenen Forschungsrichtungen und -methoden gewürdigt, die Meinungen der Völker über den Selbstmord beleuchtet werden und wie die Rechtsanschauungen über ihn sich wandelten und die Aufklärungsliteratur diese beeinflußte, faßt der Autor das Problem vom Standpunkte des modernen Arztes an. Auf seine reiche Erfahrung gestützt, spricht er, entgegen der Ansicht vieler Psychiater, die im Selbstmord stets die Handlung eines Geistiggestörten erblicken, die seine dahin aus, daß der Selbstmörder durchaus normal sein kann. Doch seien Geisteskrankheiten wohl geeignet, selbstmörderische Tendenzen zu steigern.