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Im psychologischen Teil der vorliegenden, auf mehr als 5000 vakzinierte Einzelpersonen jeden Alters und Standes sich beziehenden statistischen Arbeit wird versucht, die Grundlage und das Wesen folgender Erscheinung zu erforschen:
Auf 100 männliche Impflinge fielen von den weiblichen im Alter bis 6 Jahren 105, von 6 bis 14 Jahren 100, von 14 bis 20 Jahren 227, von 21 bis 25 Jahren 264, von 26 bis 35 Jahren 223, von 35 bis 45 Jahren 123, von 46 bis 60 Jahren 86 und über 60 Jahren 33. Also im vor- und schulpflichtigen Alter war die Beteiligung beider Geschlechter gleich; d. h. im Alter, in welchem das Individuum selbst nicht darüber entscheidet, ob es sich impfen lassen soll oder nicht, im Alter, das vom Kriege noch nicht betroffen wird, fand man unter den Impflingen das natürliche Verhältnis beider Geschlechter sich widerspiegeln.
Ganz anders war es aber bei höherem Alter, am auffallendsten im Alter von 15 bis 35, also einerseits einem Alter, in welchem die männliche Bevölkerung vom Kriege direkt betroffen wurde, anderseits — es möge vor-ausgesagt werden — dem Alter der beginnenden und blühenden Sexualität (s. s.). Und da die Impfung nicht befohlen, sondern nur empfohlen wurde, also jedem frei blieb, sich impfen zu lassen oder nicht, zeigen die erwähnten Proporzen das Resultat freier Entscheidung. Es ist im Original ausführlicher dargestellt — da möge nur die Schlußfolgerung notiert werden — daß kein einziger von den Gründen, die auf den äußeren, außerpersönlichen Umständen basieren, haltbar ist, oder genügend die Erscheinung erklären könnte. Unter anderen die Absenz der Männer zu damaliger Zeit würde uns höchstens 25 bis 30% der Frauenmehrheit erklären können, so daß noch reichlich durchschnittlich 200% der Frauen im Verhältnis zu den Männern zu erklären bleiben. Da aber in äußeren Umständen der Grund dieser Erscheinung nicht zu suchen ist, muß er in der Beschaffenheit der Menschen liegen; denn tertium non datur.
Und da die Beteiligung entweder durch Passivität der Männ