You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Pfister zeigt an einer seiner seelsorgerischen Tätigkeit entnommenen Psychoanalyse eines 25jähr. Kaufmannes, wie die kindlichen Spielneigungen wertvolle Schlüsse auf die seelische Entwicklung gestatten, wie sie krankhafte Anlagen verraten und wie durch ihre sorgfältige Beobachtung der Mensch vor manchem künftigen Schaden der Seele bewahrt werden könnte; dazu sei aber notwendig, daß man insbesondere auf die bedenklichen Züge des Kinderspiels achten lerne. Ein ernstes Eingehen auf den Ursprung der gewählten und erfundenen Spiele, das Bemühen, die im Spiele zum Ausdruck kommende Symbolsprache der Begabungen zu verstehen, führen den Erzieher in die sonst verschlossenen Bezirke des kindlichen Unbewußten.
Es gelingt Pfister, die Motive und den Ursprung der z. T. recht eigenartigen Kinderspiele seines Analysanden und ihren Zusammenhang mit dem