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In dem nachfolgend mitgeteilten Fragment einer Traumdeutung ist selbstverständlich nicht nur der Wortlaut der Einfälle, sondern auch die Reihenfolge ihres Auftretens mit größter Treue beibehalten worden. Wenn trotzdem der Eindruck gesetzmäßiger Entwicklung und lückenlosen Zusammenhanges, der die Traumdeutung für jeden, der sie ausführt, so unbedingt überzeugend macht, nicht erreicht wird, so trifft die Schuld die mehrfachen Auslassungen, zu denen ich mich genötigt sah. Mit dem einen Ideenkomplex, zu dessen Illustrierung mir das vorliegende Beispiel besonders geeignet schien, sind die Traumgedanken nämlich keineswegs erschöpft. Zahlreiche Einfälle, die mit den mitgeteilten oft in engem Zusammenhang stehen, fuhren auf andere Gebiete des Seelenlebens des Analysanden. Diese Wechselbeziehungen, durch die erst der Nachweis der Determinierung und Überdeterminierung erbracht wird, verdienen volle Aufmerksamkeit. Aber einerseits macht ihre Mitteilung das Material unübersichtlich, anderseits verstieße sie zum Teil gegen die Pflicht der Diskretion, so daß die angestrebte Vollständigkeit doch nicht erreicht würde. Ich habe mich daher zu einer Auswahl der unmittelbar auf das Thema bezüglichen Einfälle und Deutungen entschlossen.
Trauminhalt: Ich gehe in einen Branntweinschank, trinke dort irgend etwas…. Wie ich hinausgehen will, begegnet mir als Eintretender ein kleiner Mensch, ganz schwarz und beschmutzt und heruntergekommen, ein Säufer. Ich fühle mich beschämt über die Erniedrigung und Beschmutzung — daß ich aus demselben Glase getrunken habe, wie er….
Der erste Einfall des Analysanden ist die Erinnerung an einen Branntweinschank, den er vor nicht allzulanger Zeit mit seiner Frau betreten habe, um dort eine Flasche Schnaps zu kaufen. „Ich habe bis zu meiner Verheiratung keinen Schnaps getrunken, auch nicht als Student, und sogar einen Widerwillen dagegen gehabt. Erst meine Frau hat es mir beigebracht und ich empfinde das, so lächerlich es klingt, als eine Bereicherung meiner Män