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Dem jetzt zweijährigen Artur versprach sein Vater, mit ihm zusammen in einen Park nahe beim Bahnhof zu gehen. Beim Anblick des ersten abgehenden Zuges ahmte der Knabe fröhlich die Geräusche der Lokomotive nach, lachte und klatschte in die Hände. Als der Zug außer Sehweite war, rief er lebhaft: „Bitte, Papa, noch ein Schnellzug.“
Alles, was mit Urin und Fäzes in Verbindung gebracht werden kann, würdigt Artur großer Beachtung. Er verfolgt aufmerksam mit seinen Blicken das Strahlen der Pferde und ist schwer von seinem Platze wegzubringen, solange er Pferde bei diesem Vorgang beobachten kann. Als der Vater ihm Brennessel zeigte und ihn vor ihrer Berührung warnte, sagte er: „Brennessel auch Wiwimachen muß“ — als würden sie erst mit dieser Betätigung in den Kreis der ihm vertrauten Objekte gezogen werden. Er versucht bei den Frauen seiner Umgebung, wenn sie im Negligé sind, plötzlich das Hemd aufzuheben, und ist ganz böse, wenn man ihm das verweist. Als er einmal dafür bestraft wird, ruft er weinend: „Gambi suchen muß.“ („Gambi“ ist sein Ausdruck für Penis, das Subjekt, das fehlt, ist natürlich er selbst.)
Der Kleine betrachtete, als er zufällig in das Bett des Vaters geklettert war, dessen Penis mit großer Verwunderung. Zuerst blieb er wortlos, dann lachte er hell und rief: „Gambi!“ Langsam und zögernd berührte er das Glied mit einem Finger, den er sofort wieder zurückzog. Er wiederholte einigemal dieses Spiel und sagte schließlich, leise und fast verlegen: „Angst.“1) Der Vater blieb ruhig liegen, das Kind sah immer wieder auf den Penis und rief schließlich lebhaft: „A Messer!“ Neugierig, was das Kind jetzt beginnen werde, gab ihm der Vater ein stumpfes Messer und nun fuhr der Knabe mit der Klinge an dem Penis des Vaters hin und her. „Was machst du da Bubi?“ fragte der Vater. Die entschiedene Antwort lautete: „Gambi totstechen muß.“