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(Anstalt Willem Arntsz Hoeve, den Dolder, Holland)
Während der vorigen Epidemie von influenzaähnlicher Rachenkrankheit wurden mehrere Pflegerinnen einer Abteilung zugleich von der Infektion ergriffen, und es war notwendig, sie alle zusammen in ein gemeinschaftliches Krankenzimmer übersiedeln zu lassen, um sie besser pflegen zu können, und die gesund gebliebenen nicht zuviel zu belasten. Bis dahin war es üblich gewesen, daß die kranken Pflegerinnen in ihrem eigenen Zimmer gepflegt wurden, wie es auch dann noch mit der Oberin und ihrer Stellvertreterin, die an anderen Krankheiten litten, der Fall war.
Eines Morgens höre ich beim Morgenbericht, daß auch die junge Pflegerin, die notgedrungen einige Tage als Haupt eines Pavillons fungiert hatte, sich krank fühle und zu Bette gehen wolle. Nichtsdestoweniger sehe ich sie die folgende Stunde auf meinem Kurse. Gleich darauf ist sie zu Bett gegangen.
Von der mich begleitenden Pflegerin höre ich, daß sie schon erklärt habe, sich unter keinen Umständen in das Krankenzimmer bringen lassen zu wollen.
Bei meinem Hereintreten sitzt sie aufrecht, fängt gleich krampfhaft zu lachen an, was sich bald mit Schluchzen mischt, wirft sich auf die