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Maeder machte mit seiner Überzeugung von einer „teleologischen Funktion der Träume“ eine vollkommene Bekehrung, einen Wandel der Persönlichkeit durch. „Die Entdeckung dieser ganz unbewußten und doch so sicheren Tätigkeit, die Existenz einer höheren Instanz in der dunklen Tiefe des Unbewußten machte mir“ — erzählt er — „persönlich einen überwältigenden Eindruck; zum erstenmal wurde mein Positivismus und meine mechanische Lebensauffassung erschüttert.… Ein Wort Christi, das ich als Kind auswendig gelernt, aber nie erfaßt hatte — ‚Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben!‘ — war in mir lebendig geworden. Es war ein Gefühl von neuer Kraft und von neuem Vertrauen zu unserer menschlichen Natur und Bestimmung.“ Referent glaubt hier eine richtige religiöse Bekehrung durch Regression zu erkennen, eine Rückkehr von der Wissenschaft zum Glauben, zu affektbetontem religiösen Jugenderleben. Gesteigertes Selbstgefühl läßt Maeder dann den Zeitgeist und die psychologischen Ursprünge des Weltkrieges verstehen und erklären. Auch die Züge der Askese fehlen nicht: „Sinnenlust und Geldgier bemächtigten sich der Herzen und knechteten sie.… Der Mensch hat seinen Willen