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In ungemein temperamentvoller Weise verteidigt der Autor die Psychoanalyse gegen die bekannten Vorwürfe wegen ihrer angeblich demoralisierenden Wirkung. Er verweist auf die durch die Psychoanalyse geförderte Wahrheitsliebe und Selbsterkenntnis des Behandelten, auf seine Befreiung von Hemmungen, und Abhängigkeiten, wodurch erst das Nachreifen des Analysierten und eine Erhöhung des sittlichen Niveaus ermöglicht ist.
Marcinowski begnügt sich aber nicht mit diesen im Zuge einer Analyse „automatisch“ eintretenden Veränderungen, sondern setzt sich für ein aktives erzieherisches Eingreifen, für planmäßigen Neuaufbau der Persönlichkeit des Behandelten ein.
Gegen ein erzieherisches Eingreifen Menschen gegenüber, die es nötig haben und sich hiezu eignen, ist gewiß nichts einzuwenden, aber ein solcher