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Der Verfasser spricht in dieser Arbeit lediglich als Psychologe, aber er wendet sich nicht bloß an Psychologen, sondern auch an Pädagogen, Ärzte und Kriminalisten, in deren aller Forschungsgebiete die Simulation eine Rolle spielt, und bemüht sich deshalb, seine Darstellung diesem verschiedenartigen Leserkreis anzupassen. Er beleuchtet den Einfluß des Krieges auf die Entwicklung der Psychologie, das Verhältnis zwischen Psychologie und Psychiatrie und der erhöhten Bedeutung der Simulation durch den Krieg und macht nun diese zum Gegenstand experimenteller Prüfungen, eine Methode, die, wie er betont, vielfach Zweifel an ihrer Zulässigkeit und Brauchbarkeit erfährt, aber nach Utitz günstige, ernst zu nehmende Resultate ergibt. Seine Versuche bezogen sich auf künstliche Simulation von Taubstummheit gegen akustische Signale und „Ansprachen“ während des Addierens einstelliger Zahlen unter Benützung des „Kraepelinschen Rechenheftes“. Die 20 Versuchspersonen werden auf