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Die Voraussetzung, daß auch die anorganische Welt lebt, auf die Hirt seine erste Arbeit „Das Leben der anorganischen Welt“ baut, ist auch Grundlage seines neuen Werkes. Auf dem Wege der Synthese sucht er die Psyche zu erforschen, was der Analyse nicht in befriedigender Weise gelinge. Aus einem tiefen, reichen Wissen auf physikalisch-chemischem und biologischem Gebiete schöpfend, gründet er seine Lehre vom Wesen der Seele auf die das Weltall beherrschenden drei Daseinsgesetze, das Gesetz der Anziehungskraft des einzelnen Körpers, das Gesetz der Umgebung und das der beständigen Bewegung, und leitet aus ihnen das Prinzip der Wechselkraft ab, das ihm wieder die Basis zur Erforschung des Sittengesetzes wird; Egoismus und Altruismus werden aus dem ersten und dem zweiten Daseinsgesetz erklärt