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Montag erwarte ich meine Geliebte. Ich befinde mich am Sonntag in ziemlich trüber Stimmung, fühle mich vollkommen arbeitsunfähig und mehr wie gewöhnlich melancholisch. Träume daraufhin, daß ich vergessen habe, die letzte Klasse des Gymnasiums zu absolvieren (tatsächlich hatte ich in der sechsten Klasse „vergessen“, an einem Prüfungstag in die Schule zu gehen, mußte daraufhin eine Woche später außerhalb der Klasse die Prüfung allein bestehen, was auch glänzend gelungen ist), muß daher wieder das Gymnasium besuchen, um die Matura bestehen zu können. Auf der Stiege (Koitussymbol) treffe ich den Professor, der fragt mich, wie ich heiße. Ich antworte: „Dr. N. N., ich habe nämlich vergessen, die Maturitätsprüfung zu bestehen.“ „Ach so,“ sagte er, aber in ehrerbietig verändertem Tone, „da besuchen Sie ja aber die Schule ganz umsonst, die Matura findet in diesem Jahre nicht im Gymnasium, sondern in dem Frauenetablissement (ungarisch: nötelep) statt.“ Das heißt: umsonst alle Versuche, die Libido vollkommen in der Arbeit zu