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Die folgenden Zeilen stellen den Versuch dar, drei von Hildebrandt in die Traumliteratur eingeführte, von Freud in seiner „Traumdeutung“ im Abschnitt über objektive Sinneserregung als Traumquelle gleichsam als Musterbeispiele abgedruckte Träume, einer kritischen Untersuchung in bezug auf die Ursache ihres Entstehens zu unterziehen.
Die Deutung, die hier entwickelt werden soll, wird — es sei gestattet, gleich in mediares zu führen — nicht von einer objektiven, sondern einer subjektiven Traumursache ausgehen.
Freud schreibt:
„Man höre z.B. drei der Weckerträume Hildebrandts; man wird sich die Frage vorzulegen haben, warum derselbe Reiz so verschiedene und warum er gerade diese Traumerfolge hervorrief:
„Also ich gehe an einem Frühlingsmorgen spazieren und schlendere durch die grünenden Felder weiter bis zu einem benachbarten Dorfe, dort sehe ich die Bewohner in Feierkleidern, das Gesangbuch unter dem Arme, zahlreich der Kirche zuwandern. Richtig! Es ist ja Sonntag und der Frühgottesdienst wird bald beginnen. Ich beschließe, an diesem teilzunehmen, zuvor aber, weil ich etwas echauffiert bin, auf dem die Kirche umgebenden Friedhof mich abzukühlen. Während ich hier verschiedene Grabschriften lese, höre ich den Glöckner den Turm hinansteigen und sehe nun in der Höhe des letzteren die kleine Dorfglocke, die das Zeichen zum Beginn der Andacht geben wird. Noch eine ganze Weile hängt sie bewegungslos da, dann fängt sie an zu schwingen — und plötzlich ertönen ihre Schläge hell und durchdringend — so hell und durchdringend, daß sie meinem Schlaf ein Ende machen. Die Glockentöne aber kommen von dem Wecker.“
„Zweite Kombination: Es ist heller Wintertag, die Straßen sind hoch mit Schnee bedeckt. Ich habe meine Teilnahme an einer Schlittenpartie zugesagt, muß aber lange warten, bis die Meldung erfolgt, der Schlitten stehe vor der Tür. Jetzt erfolgen die Vorbereitungen zum Einsteigen — der Pelz wird angelegt, der Fußsack hervorgeholt — und endlich sitze ich auf meinem Platze. Aber noch ve