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Epigrammsammlung. Ausgewählt von E. W. Günter (bei Albert Langen, Verlag, München) enthält folgenden Beitrag zur Analerotik:
„Die Komtesse de Maure glaubte immer, irgend ein schlimmes Leiden zu haben, und hatte daher ständig ein Klistier im Leibe. Eine ihrer Verwandten hinterließ ihr einiges Vermögen, und darunter auch, als dessen beträchtlichsten Teil, eine gute Anzahl Goldtaler, die diese Frau, ich weiß nicht in welcher Laune, in einer Spritze verwahrt hatte1). Mme. de Rambouillet sagte: „Da kommt also der Komtesse de Maure etwas Gutes zu in der angenehmsten Form, die sie sich wünschen kann.“ (Tallemant des Réaux.)
R. H.