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Das, was ich einwerfe, soll zunächst nichts als ein Bedenken sein, das ich mit dem Gefühl der Vorläufigkeit von mir gebe.
Ich gehe bei meinen Untersuchungen von dem Satze Freuds aus: „— und gewisse, absichtslos erscheinende Verrichtungen erweisen sich, wenn man das Verfahren der psychoanalytischen Untersuchung auf sie anwendet, als wohlmotiviert und durch dem Bewußtsein unbekannte Motive determiniert“1).
Freuds Theorie in diesem Punkte ist ungefähr folgende: Jede Zahl, die mir scheinbar rein zufällig einfällt, bei der ich mir gar nichts „gedacht“ habe, hat trotzdem ihre ganz bestimmten Zusammenhänge mit meinem Unbewußten und entsteht ohne mein Wissen aus diesem. Die Zahl, die anscheinend willkürlich vor mir erscheint, ist aus meinem Psychischen determiniert und motiviert. Als Beweis für dies dient die analytische Untersuchung. Freud erläutert dies an einigen Beispielen, zum Teil auch solchen, die seine eigene Person betreffen, und ich setze zum besseren Verständnis die Analyse eines solchen Falles hieher, die ich dem Werke von Freud entnehme.
Es ist die Rede von einem Patienten, der das jüngste Kind einer langen Kinderreihe ist, und der seinen bewunderten Vater in jungen Jahren verloren hat. Ich zitiere nun:
In besonders heiterer Stimmung läßt er sich die Zahl 426718 einfallen und stellt die Frage: „Also was fällt mir dazu ein? Zunächst ein Witz, den ich gehört habe: Wenn man einen Schnupfen ärztlich behandelt, dauert er 42 Tage, wenn man ihn aber unbehandelt läßt — 6 Wochen.“ Das entspricht den ersten Ziffern der Zahl 42 = 6 X 7. In der Stockung, die sich bei ihm nach dieser ersten Lösung einstellt, mache ich ihn aufmerksam, daß die von ihm gewählte sechsstellige Zahl alle ersten Ziffern enthalte, bis auf 3 und 5. Nun findet er sofort die Fortsetzung der Deutung. „Wir sind 7 Geschwister, ich der jüngste. 3 entspricht in der Kinderreihe der Schwester A, 5 dem Bruder L, das waren meine beiden Feinde. Ich pflegte als Kind jeden Abend zu Gott zu beten, daß er diese meine b