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Aus der Kindheitsgeschichte des Patienten ist vor allem die Erinnerung an eine Szene hervorzuheben, die ein ungewöhnliches Erlebnis“ darstellt und als solches auf sein Seelenleben nachhaltig gewirkt hat. Diese Szene war niemals seinem Bewußtsein ganz entrückt und tauchte im Verlaufe der Behandlung frühzeitig auf. Was sie, abgesehen vom Inhaltlichen, so bemerkenswert macht, ist die ungemeine Klarheit und Schärfe, womit sie bis in alle Einzelheiten hinein aufbewahrt wurde, wiewohl der Patient zur Zeit, da sie sich ereignete, wenig mehr als drei Jahre alt war1). Im Gegensatz zu anderen Erlebnissen, die während der psychoanalytischen Kur wiederholt erinnert werden und erst durch die neuerlichen Reproduktionen an Deutlichkeit gewinnen, Wurde diese gleich beim ersten Anlaß ohne Lücke vorgebracht und machte eine nachträgliche bzw. allmähliche Erhellung und Ergänzung überflüssig. Ich glaube, allein schon dieser psychologische Umstand spricht für ihre eminente Wichtigkeit im Seelenleben unseres Patienten.
Die Szene war die folgende. Eines Tages, nachdem der Vater das Haus verlassen hatte, spielte er im Küchenraum, wo sich auch