You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Eine naturwissenschaftlich orientierte Ethik, mit besonderer Rücksicht auf die Eugenik, „die Lehre vom Wohlgeborenen“. Einzelne Stellen des Büchleins nehmen auch auf die Psychoanalyse Bezug; allerdings kennt sie der Verfasser nur aus einer Publikation Jungs, dem er auch einige Freud sche Thesen zuschreibt. (So u. a. die Anschauung, wonach der Mensch im Unbewußten immer noch primitiv ist, die übrigens von Jung unseres Wissens nicht mehr anerkannt wird.) Hervorzuheben ist eine sicher fruchtbare Anregung des Autors: „Es wäre hochinteressant,“ — schreibt er auf Seite 22 — „im Lichte rein biologischer und nicht tendenziöser Forschung eine vergleichende Psychoanalyse der