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Mein vierjähriger Neffe, Lolo, spielt an einem Vormittag allein, und zwar ahmt er ein Kätzchen nach, das er liebt und das ihm weggenommen worden war: Er geht also unter dem Tisch auf allen Vieren herum, wie eine Katze, und miaut. Als der Tisch zum Mittagessen gedeckt war, und die Mutter das Kind auf seinen Sessel setzen will, — begegnet sie einem kräftigen Widerstand seinerseits; Lolo weint und spricht: „Ich bin nicht Lolo, ich bin das Kätzchen“; er läßt sich nicht aufheben und will durchaus auf dem Fußboden unter dem Tisch essen, — wie es das Kätzchen sonst tut. Es hilft kein Zureden und keine Drohungen. Lolo weint und behauptet, er sei doch ein Kätzchen. Da die Mutter sich nicht zu helfen weiß, stellt sie ihm das Essen unter den Tisch. Lolo ist zufrieden, — ißt aber die Suppe nicht wie immer mit dem Löffel, — sondern versucht die Suppe mit der Zunge, wie eine Katze, zu schlürfen. Er verschüttet dabei die Suppe, macht sich schmutzig, — und deswegen nimmt ihm die Mutter den Teller weg. Um ihn jedoch zu gewinnen, — spricht sie zu ihm, wie zum Kätzchen, was allein schon von bester Wirkung ist, und erklärt ihm, daß nur die ganz kleinen Kätzchen unter dem Tisch essen, — die größeren aber schon bei Tisch sitzen können. Dieses Argument überzeugt den Kleinen vollständig, — und erlaubt ihm, sich zu Tisch zu setzen, wie gewöhnlich.
Aus diesem kleinen Bildchen sehen wir, wie Lolo, der wirklich ein kleines Kätzchen hatte, — die äußeren Merkmale des Tieres, welches er