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Nr. 3. 1920.
Die Jahresversammlung der Amerikanischen Psychoanalytischen Vereinigung wurde am 4. Juni 1920 in New York unter, wie es zuerst schien, recht ungünstigen Umständen abgehalten. Der Präsident, Dr. Brill, fand es schwierig, das Interesse für die bevorstehende Zusammenkunft wachzurufen. Er hatte erfahren, daß es mehrere Mitglieder für ratsam hielten, die Vereinigung, die sich ihrer Meinung nach überlebt hätte, aufzulösen. An Stelle der offiziellen Organisation sollten zwanglose jährliche Zusammenkünfte treten, denen alle für die Psychoanalyse Interessierten beiwohnen und bei denen Themen von analytischem Interesse erörtert werden könnten. Dieser Wunsch nach Auflösung der Vereinigung wurde ferner damit begründet, daß die Psychoanalyse in Amerika weit genug durchgedrungen wäre, um jede Propaganda überflüssig zu machen; die Propaganda aber war ursprünglich gewiß eine der Hauptfunktionen der Amerikanischen Psychoanalytischen Gesellschaft gewesen. Bei der Zusammenkunft wurde dieser Standpunkt nur von einem einzigen Mitglied vertreten, alle anderen Anwesenden sprachen sich für den Fortbestand und weiteren Ausbau der Vereinigung aus. Folgende Mitglieder waren anwesend: Dr. White aus Washington, Meyer und Taneyhill aus Baltimore, Emerson aus Boston, Brill, Frink, Jelliffe, Mc Curdy, Oberndorf und Stern aus New York.
Dr. Brill machte in seiner einleitenden Rede als Präsident unter anderem den Vorschlag, ein wissenschaftliches Arbeitsprogramm für die nächste Zusammenkunft aufzustellen, und zwar so, daß einzelne Mitglieder die Berichterstattung über bestimmte Arbeitsgebiete