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Der Inhalt des Buches gliedert sich in zwei Hauptteile, deren erster die Bedeutung der Zielfrage, die möglichen Standpunkte bei der Problemstellung, den Begriff der „Idee“ und des göttlichen Willens, der Frömmigkeit, ihre Rolle für die Kultur und für die Bestimmung des Einzelnen erörtert. Der zweite Teil handelt vom Begriff und Sinn der Erziehung, von den Formen des Zieles, der Grundlegung des „rechten Willens“, der Hingabe des Zöglings an die Pflicht.
Erstes Ziel einer „rechten“ Erziehung ist Häberlin, einen „frommen und freien Menschen zu bilden“, wobei er Frömmigkeit als die Erkenntnis „der Hingabe an das Absolute“, die den Menschen sich als „Mitarbeiter Gottes“ fühlen läßt, bezeichnet. Auch in dieser Arbeit untersucht der Autor den Begriff des „Gewissens“, und zwar nennt er ihn den „psychologischen Ort der Berufseinsicht“, das ist „der persönlich gewendeten Einsicht in die Idee selber“. Die Forderung, im Zögling „Urteilsfähigkeit“ und „Berufstüchtigkeit“ mit ihren beiden Komponenten „Gesund-“ und „Berufsgeschicklichkeit oder Talent“ zu wecken und zu