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Die auf dem V. Budapester Kongreß, September 1918, von der kurz zuvor gegründeten Niederländischen Zweigvereinigung ergangene Einladung zur Abhaltung des nächsten Kongresses in Holland, die damals ziemlich utopistisch klang, konnte dank besonderer Gunst der Verhältnisse durch Abhaltung dieser Tagung im Haag verwirklicht werden. Nach dem letzten Kongreß, der wesentlich ein Kongreß, der Mittelmächte gewesen war, empfahl sich ein neutraler Boden zur Veranstaltung des ersten Kongresses nach dem Kriege ganz besonders, und die Psychoanalyse darf sich rühmen, zum erstenmal nach der Kriegszeit einen wirklich internationalen Kongreß zu stande gebracht zu haben, an dem sich Vertreter von bis vor kurzem noch feindlichen Nationen zu gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeit zusammenfanden.
Der Kongreß, der sich wissenschaftlich wie auch gesellschaftlich zu einem der glänzendsten gestaltete, wurde von der provisorischen Zentralleitung in London (Präsident Dr. Ernest Jones, Schriftführer Mr. J. C. Flügel) im Zusammenwirken mit dem vorbereitenden holländischen Empfangskomitee, bestehend aus den Punktionären der Niederländischen Gruppe: dem Vorsitzenden Dr. J. E. G. van Emden, dem Schriftführer Dr. A. F. Meijer und dem Schatzmeister Dr. J. H. W. van Ophuijsen in vorbildlicher Weise organisiert und vorbereitet.