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Die Lösung von Träumen, die eine Mutterleibs- oder Geburtrettungs-Phantasie zur Grundlage haben (beide treten oft untrennbar ineinander verwoben auf), bereitet dem Analytiker in der Regel keine Schwierigkeiten mehr, sobald er sein inneres Gehör auf diese Tatsache eingestellt hat. Die Assoziationen des Erzählers, der den Traum bringt, leisten hiezu nur geringe Dienste; erst wenn sie den Sinn des Traumes im ganzen erfahren haben, schaffen sie das Material herbei, aus welchem die Einzelheiten zusammengestellt sind. Aus diesen nimmt dann die Analyse ihren Fortgang.
Die Beispiele, welche ich nun anführe, sind in erster Reihe wegen ihrer formellen Abgerundetheit merkwürdig, doch ist auch die Art, wie ich zu ihrer Kenntnis gelangte, erwähnenswert. Ich muß hier einen kleinen Beitrag zur Traumdeutung in Erinnerung bringen, den ich unter dem Titel „Das Labyrinth“ (Diese Zeitschrift IV. Jahrgang., Seite 297) — ein durch inzestuöse Pubertäts-Phantasien geweckter Rettungstraum — publiziert habe. Von dieser Arbeit hatte mein — jüngerer — Bruder seinerzeit zum Zweck der Veröffentlichung eine Maschinenabschrift verfertigt. Der Inhalt hinterließ einen tiefen