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Ein 15 Jahre alter Knabe hat während der Nacht einen Angsttraum. Er wacht auf und läuft aus seinem Schlafzimmer — wo er mit dem Großvater schläft — ins dritte Zimmer, wo Vater und Mutter schlafen; er küßt die Mutter, um sich zu beruhigen, dann legt er sich ins Bett des Vaters. Der Vater überläßt sein Bett dem Sohne und sucht dessen Bett auf. Ich frage am nächsten Tage den Knaben, ob er den Vater um seinen Platz ersuchte; er antwortet, daß er nicht umsonst sich einen Vater erzogen habe. Der von mir interpellierte Vater gab die Aufklärung, daß er die Schlafstellen wechselte, um dem Sohne zu zeigen, daß er, der Vater, sich nicht fürchte.