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In dem Medizinisches und Gerichtliches zusammenfassenden Artikel verrät Verfasser — obwohl im allgemeinen nicht weit über den Nonne'schen Standpunkt hinausgehend — gute Einsicht in die Wunschpsychogenie der Unfallneurosen, auch daß ihm einige Ergebnisse der Freudschen Neurosenforschung nicht unbekannt sind. In einer kurzen Anmerkung findet man wenigstens die Erwähnung: „Die Freudsche Neurosenlehre führt jede Hysterie auf sexuelle Traumen (Trauma-Verwundung) zurück.“ Vergleiche auch über die Hysterie folgende Bemerkung: Beim Hysterischen sind die (erotischen) Triebe stärker als die logischen Hemmungen.“ Auch der Vergleich des Künstlers mit dem Neurotiker, das Arbeiten mit dem Begriffe der Wunschversagung deutet auf Beeinflussung des Verfassers durch analytische Werke, obwohl ohne nähere Angabe seiner Quellen. Das weniger allgemein verständliche Problem der Unfallneurose als narzißtische Erkrankung findet im Artikel noch keine Erwähnung.
Dr. S. Pfeifer, Budapest.