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Wir können hier nicht den äußerst komplizierten Fall, den uns Dr. F. zeigt, wiedergeben. Es genüge zu sagen, daß er uns seine Psychogenese mit viel Klarheit und Scharfblick erklärt hat. Dagegen möchten wir hier manche theoretische Erwägung erwähnen, zu welcher ihn seine Kranke geführt hat. Die Erklärung der Psychogenese, die er uns vorschlägt, ist ebenso dynamisch als kausal. Die Psychose wäre somit Resultat eines Kampfes entgegengesetzter Kräfte, eines Konfliktes mit ungünstigem Ausgang. F. stellt diese Erklärung der traditionellen von Degeneration und der konstitutionellen Anlage gegenüber.
„… Es ist keine Frage“, hören wir, „die Heredität oder die Prädisposition zu leugnen, weil zwischen den ätiologischen Faktoren, vervielfacht in allen Krankheiten, diese letzten ihren Platz ebenso wie die anderen haben … Im Falle einer Beweisführung stehen die zwei Hypothesen genau auf der gleichen Stufe, und es ist nicht weniger wissenschaftlich, der einen den Vorzug vor der anderen zu geben.“
Die Erblichkeitshypothese führt zum tiefsten Pessimismus und Skeptizismus, was die Heilkunde betrifft, während die Hypothese der affektiven Störung das Suchen nach einem neuen Heilverfahren anregt.