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Der Autor beschreibt, nachdem er kurz die Differenzen zwischen den Anschauungen Freuds, Adlers und Jungs gezeigt hat, die Analyse, die er bei einer Frau durchgeführt hat, welche jedesmal, wenn sie ein regelmäßiges, rhythmisches Geräusch hörte, Angst verspürte. Er gibt seiner Verwunderung, über den geringen Erfolg, den er hatte, Ausdruck und schließt daraus, daß die Psychoanalyse nur von einem sehr geringen therapeutischen Nutzen für die Neurosen sei. Aber seine Fehler in der Technik sind unzählig. Vor allem war seine Patientin 50 Jahre alt, die Sitzungen fanden nicht täglich statt. Ferner richtete der Autor direkte Fragen an die Patientin und häufig solche über Gegenstände, die bei ihr ein lebhaftes Gefühl erweckten. Schließlich dauerte diese Analyse nur fünf Stunden! Unter den Traumen, welche der Autor bei der Patientin gefunden hat, wollen wir die Tatsache hervorheben, daß sie die Eltern im Alter von 14 Jahren beim Koitus überraschte. Cornelius vermutet, daß dieses Ereignis von einem Psychoanalytiker nicht in Betracht zu ziehen ist, weil es einerseits nicht verdrängt war, andererseits in der späteren Kindheit vorfiel. Der Autor scheint also die eigentlichen Anschauungen Freuds über die Genese der Neurosen keineswegs zu kennen. Wir haben gesehen, daß die Prämissen, von denen der Autor ausgeht, falsch waren und werden uns demgemäß nicht mit seinen Schlüssen beschäftigen.