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Obgleich im vergangenen Jahre auf dem VI. Internationalen Kongreß im Haag der Wunsch geäußert wurde, den VII. Kongreß im Jahre 1921 abzuhalten, erhoben sich seitdem von verschiedenen Seiten Zweifel, ob dies ratsam sei. Mit Rücksicht auf die zur Abhaltung des Kongresses notwendigen Schritte, wünschen begreiflicherweise Ausschuß und Mitglieder der Berliner Vereinigung eine baldige Entscheidung in diesem Punkt. Das Zentralpräsidium der Internationalen Vereinigung hat daher den Beschluß verschiedener europäischer Vereinigungen eingeholt, und diese sprachen sich für eine Verschiebung des Kongresses aus. Mit Rücksicht auf die große Majorität, die gegen die Abhaltung des Kongresses im laufenden Jahre stimmt, und aus anderen gewichtigen Gründen, die denselben Beschluß nahelegen, hat das Präsidium sich für die Abhaltung des nächsten Kongresses im Jahre 1922 entschieden.
Die Jahresversammlung wurde am 12. Juni 1921 in Atlantic City abgehalten. Der Besuch war ein sehr befriedigender, zahlreiche Gäste waren anwesend und neue Mitglieder wurden aufgenommen.
Ebenso wie im Vorjahre kam die Frage zur Diskussion, ob es zweckmäßig wäre, die Vereinigung aufzulösen und in der American Psychopathological Association aufgehen zu lassen. Die Mehrzahl der Mitglieder vertrat in der Diskussion und bei der Abstimmung die Ansicht, daß der Bestand einer nationalen psychoanalytischen Organisation als anerkannter Körperschaft notwendig wäre, um der Psychoanalyse die ihr gebührende Stellung in der wissenschaftlichen Welt Amerikas zu sichern. Man beschloß also, die Konstitution und allgemeine Einrichtung der Vereinigung beizubehalten und ein Mitglied mit der Einberufung der nächsten Jahresversammlung zu beauftragen. Die Wahl fiel auf Dr. Taneyhill aus Baltimore, welcher daraufhin Dr. Oberndorf aus New York zu seinem Sekretär ernannte.
Im Anschlusse folgte eine zwanglose Disku