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Vor etwa neun Jahren hat Herbert Silberer2 eine Arbeit über Spermatozoenträume veröffentlicht, in welcher er die Vermutung äußerte, daß andere Forscher Spermatozoenbilder in vielen Träumen würden nachweisen können. Es wäre wünschenswert, meinte er, daß sie die betreffenden Fälle auch auf den Gehalt an Todes wünschen gründlich prüfen möchten, um herauszufinden, ob der von ihm beobachtete Zusammenhang die Regel war oder nicht. Diesen Zusammenhang der Spermatozoenträume mit Todeswünschen hat Hedwig Schulze3 seitdem bestätigen können. Hinter dem Wunsch, tot zu sein, fand sie überdies den Wunsch, noch einmal geboren zu werden. Nun hielt Silberer seinen Fall für umso beachtenswerter, als er ihm mit schlagender Evidenz die Richtigkeit einer neuartigen Beobachtung bewies, die, der allgemeinen Beurteilung preisgegeben, vielleicht mehrenteils ungläubig aufgenommen werden würde. Mancher mit der psychoanalytischen Wissenschaft noch wenig Vertraute wird sich aber einer Vaterleibsphantasie (vielmehr als einer Mutterleibsphantasie) gegenüber wohl ziemlich mißtrauend verhalten und es läßt sich denken, daß der Gegner die schlagende Evidenz, womit die Richtigkeit der Beobachtung nach Silberer bewiesen sein soll, nicht anerkennen wird, weil es sich um eine Evidenz von Symboldeutungen handelt, welche zu bezweifeln man vielleicht immer berechtigt ist. Deshalb macht es mir eine große Freude, den folgenden Fall veröffentlichen zu können, indem er erst auf eine völlig unbestreitbare Weise das tatsächliche Vorkommen der