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Zu den wichtigsten Momenten, die einer normalen Entfaltung der Geschlechtlichkeit, insbesondere beim Weibe, entgegenstehen, gehört u. a. eine überlange Dauer der Latenzzeit und der verzögerte Eintritt in die Pubertät. Wir kennen die Verhältnisse nicht, welche diese nach Freuds Urteil so bedeutsame Periode der menschlichen Seelenentwicklung schafft und ihre Rolle bedingt; so viel ist aber bislang klar geworden, daß sie in gewisser Beziehung den Stillstand der libidinösen Strebungen durch den Fortgang der egoistischen ausgleicht. Vielleicht ist die folgende kurze Mitteilung geeignet, durch Aufweisung des Zusammenhanges mit einem Partialtrieb ein wenig mehr Licht auf diese Frage zu werfen, doch soll der Rahmen des einzelnen Beispiels nicht allzu sehr ins Allgemeine erweitert werden.