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Es handelt sich um einen 26jährigen Akademiker, der seit etwa einem halben Jahre an einem sich stetig steigernden Akzessoriuskrampfe mit starker
Schmerzhaftigkeit der Schulter und des Kopfes litt. Alle möglichen Behandlungsarten waren ohne Erfolg geblieben, erst durch hypnotische Behandlung in der Klinik weitgehende Besserung. Näheres Eingehen auf die Psyche fördert zutage, das Patient Masochist und Schuhfetischist war und bei der Entstehung des Krampfes ein Hieb mit der Reitpeitsche und Treten mit hohem Absätze auf die Schulter eine große Rolle spielten, ferner eine Kriegsverletzung derselben Stelle. Der Krampf stellte sich ein, als Patient mit Energie seine perversen Neigungen unterdrücken wollte und mit dem Gedanken umging, sich zu verloben.
Bei einer 58jährigen Dame ergab sich als Untergrund ihres Leidens eine starke Ambivalenz gegen den Ehemann. Leider wurde das interessante Material psychoanalytisch nicht weiter ausgebeutet.