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Heute, wo psychologischen Studien, insbesondere für Lehrpersonen, auch auf den Volkshochschulen usw. so große Wichtigkeit beigemessen wird, muß die Psychopathologie popularisiert werden, die hier für Laien dargestellt wird. Auch die Psychoanalyse wird gewürdigt, freilich gerade unter den „Methoden der Psychopathologie“ weggelassen: obwohl ihren Wert als objektive Untersuchungsmethode zu erproben und festzustellen, den besten Weg böte, die Gegnerschaft über deren Resultate aufzugeben. Hingegen sind unter Störungen des Affektlebens die psychoanalytischen Lehren über Hysterie „unter Ablehnung der einseitigen Betonung der Sexualität„ breiter dargestellt als in manchem dickeren wissenschaftlichen Werke. Unter den Methoden der seelischen Krankenbehandlung ist neben Suggestion und Hypnose die Psychoanalyse samt Traumdeutung in einem dem Umfang der Arbeit entsprechenden Ausmaß klar dargestellt. So spiegelt sich auch in diesem Büchlein, dem weite Verbreitung zu wünschen ist, die zunehmende Verbreitung und Anerkennung unserer Wissenschaft. Freilich die Zwangsneurose ist noch ohne jede Berücksichtigung der Freudschen Auffassungen behandelt.
Dr. E. Hitschmann.