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Die „Nederlandsche Vereeniging voor Psychiatrie en Neurologie“, 1871 gegründet, feierte am 17. November ihr goldenes Jubiläum. Diesem Verein gehören fast alle holländischen Neurologen und Psychiater an. Es ist der offizielle Verein für die Ärzte, welche Nervenheilkunde als Spezialfach betreiben, an Irrenanstalten tätig sind, an Laboratorien und Kliniken für Nerven- und Geisteskranke arbeiten.
Anläßlich dieses Festes wurden zehn ausländische Neurologen zu Ehrenmitgliedern gewählt. Professor Freud war einer dieser.
Es war für unsere holländischen Kollegen eine angenehme Überraschung, daß dieser Verein, in dem sie eine verschwindende Minderzahl ausmachen und in dem oft scharf gegen die psychoanalytischen Theorien Stellung genommen wurde, jetzt den Gründer der Psychoanalyse in dieser Weise ehrt.
Am fünften Ferienkurs der Schweizerischen Pädagogischen Gesellschaft vom 31. Juli bis 6. August 1921 wurden folgende Vorträge über Psychoanalyse gehalten:
Dr. med. E. Oberholzer: „Die Beweisführung in der Psychoanalyse.“ (Fünf Stunden.)
Dr. O. Pfister: „Psychoanalyse und Charakterbildung in der Schule.“ (Fünf Stunden.)
H. Zulliger: „Meine Erfahrungen mit der Psychoanalyse in der Schule.“ (Zwei Stunden.)
Prof. Dr. E. Schneider (Riga) hielt eine Serie psychoanalytisch orientierter Vorträge über „Grundfragen der allgemeinen Psychologie und der Kinderpsychologie“. (Zwei Stunden.)
Vor dem ßezirkslehrerverband Lenzburg (Aargau) hielt am 26. November 1921 in Wildegg H. Zulliger einen Vortrag über „Einführung in die Psychoanalyse“.
An der Herbstversammlung des Schweizerischen Vereines für Psychiatrie (26. und 27. November, Bern) sprach Dr. med. H. Rorschach über „Experimentelle Diagnostik der Affektivität“.