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In 83 von 93 untersuchten Fällen von organischem oder psychischem Hirn-Trauma fand sich Verlust oder bedeutende Schwächung des Geschlechtstriebes und Geschlechtsreizes. Bei peripheren Verletzungen blieben die sexuellen Schädigungen aus. Die Topographie der Schädelverletzung war gleich-giltig. Meist bestand Neigung zu allmählicher Besserung, in vereinzelten Fällen Stationärbleiben. Das Allgemeinbefinden war fast immer gut. Die Erklärungen schwanken zwischen Annahme einer Fortleitung von Zentrum zu Zentrum, und von Dysfunktion der Drüsen mit innerer Sekretion mit Rückwirkung auf die Geschlechtsdrüsen. Die zerebralen Genitalzentren scheinen empfindlicher zu sein als die motorischen und Sinneszentren, die Impotenz kann die allgemeinen Erscheinungen der traumatischen Neurose überdauern. Experimentelle Unter-suchungen Cenis haben analoge Ergebnisse geliefert.
Dr. E. H.