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Das Schicksal der Armamputierten — in diesen Untersuchungen ist nur von solchen Amputierten die Rede — wirft eine Menge psychologischer Fragen auf, deren Lösungen, wie Katz ausführt, teilweise einen theoretischen, teilweise aber auch einen dringenden praktischen Wert (Prothesenversorgung, Ausnützung des Stumpfes) versprechen. Aus den eingehenden Untersuchungen betreffs der Sinnesempfindlichkeit und Unterschiedsempfindlichkeit des Amputationsstumpfes für gehobene Gewichte, mit besonderer Berücksichtigung der Sauerbruchschen Operation, soll hier nur soviel erwähnt werden, daß der Stumpf in mancher Hinsicht, durch die Aufmerksamkeit bevorzugt, sich empfindlicher stellt als die entsprechenden Stellen des gesunden Armes; daß antagonistische Muskeln erlernen, voneinander unabhängig zu arbeiten; daß die Tatsachen bei der Beurteilung gehobener Gewichte gegen die Bedeutung der sogenannten Innervationsempfindungen und für eigene Sinnesorgane des Muskels sprechen.