You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Ein schönes, großes Buch, das jene eigentümlichen Übereinstimmungen zu sammeln und zu erklären sucht, die nachweisbar durch keinen kausalen Zusammenhang bedingt werden können. Ein reichhaltiges und interessantes Material wird bei diesem Anlaß aus allen Gebieten des Lebens und Wissens herangezogen. Auch die Periodenlehre wird hierbei durchgenommen. Was wir nicht einsehen können, ist bloß, wie „ein Serialprinzip“ neben dem „Kausalprinzip“ aufgestellt werden kann, da doch das Erwägen der Wahrscheinlichkeit von Serien niemals befähigt, etwas vorauszusehen. Uns hätte besonders eine Auseinandersetzung mit der „kausalistischen“ Unbewußtenlehre der Psychoanalyse interessiert; allein die Analyse wird bloß an zwei Stellen in unwesentlicheren Beziehungen erwähnt, und zwar mit den Namen Sperbers und — Stekels, während Freud im Verein mit Breuer bloß als Fürsprecher der Lehre von der Rolle der Jahreszeiten in der Hysterie figuriert.
Aurel Kolnai.