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Auf Grund „eigener Beobachtungen und Experimente“ erklärt Verfasser die Schwankungen in geistiger Arbeitsleistung für gesetzmäßig und will durch die Veröffentlichung der von ihm entdeckten, bisher unbekannten physiologischen Ursachen geistiger Höchstleistungen zu weiterer Forschung anregen. Über die obgenannten Beobachtungen und Experimente sind keine näheren Angaben gemacht, es handelt sich um Resultate, die natürlich zahlengemäß genauer und objektiv nachprüfbar mitgeteilt sein müßten. Ein Maximum der produktiven Fähigkeit gehe bei Mann und Frau einher mit einem Minimum der Libido und umgekehrt. Die geistige Potenz sei nach der Befriedigung am höchsten. Es soll sich um innersekretorische Wirkungen handeln. Bei der Frau falle die Phase der gesteigerten produktiven Fähigkeit mit dem Corpus luteum-Intervall im Ovar zusammen. Die Keimzellenproduktion setzt beim Mann nach dem Koitus besonders stark ein; die Hormone, die von den Reifevorgängen der Keimzellen ausgehen, seien offenbar das ursächliche Moment der Steigerung seiner produktiven Energien: also vollkommene Parallele mit den Ursachen beim Weibe. Die gesteigerte Schlafsucht kurz vor oder während der Menstruation bringt der Autor in Parallele mit der Schlafsucht des Mannes nach dem Koitus und führt sie auf Hormonwirkung zurück, die parallel gehe der Hormonwirkung, die die produktiven Energien steigert. Frankl-Hochwarts Angabe, der Mann sei nach dem Koitus müde, verstimmt und geistig unfähig, übernimmt Värting, stellt sie aber nur insofern richtig, daß nicht befriedigtes Schlafbedürfnis diese Erscheinungen herbeiführe. Wo eine Frau den Mann zu seinen größten Leistungen inspiriert habe, habe die Tatsache auch einen physiologischen Hintergrund durch Anregung der Samenproduktion. Dasselbe gelte auch für den enthaltsamen Brautstand. Die sexuelle Erregung selbst, die gesteigerte Libido vor dem Koitus sei andererseits zum mindesten der intellektuellen Leistungsfähigkeit abhold. Zu häufiger Koitus führe durch die große Kei