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Ausgehend von Sokrates' Grundsatz: „Erkenne Dich selbst,“ gibt der Verfasser eine ausgezeichnete, aber etwas oberflächliche Darstellung der Freudschen Psychologie. Im zweiten Teile des Buches behandelt er die Psychologie des Künsllers vom psychoanalytischen Gesichtspunkt und betont (S. 28), daß der Finnländer Hirn als Vorgänger betrachtet werden müsse, weil er zehn Jahre vor Freud auseinandergeselzt habe, wie die Kunst als eine hygienische Kur gegen das Übermaß unseres Gefühlslebens anfzufassen sei. Er schließt mit großer Anerkennung der Freudschen Schule, aber verwahrt sich gegen die Auffassung, daß die Künstlerseele im allgemeinen hysterisch veranlagt sei.
Jakob Billström (Stockholm).