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Es ist schon darauf hingewiesen worden, daß im Druck analoge psychisch bedingte Fehler Vorkommen können, wie beim Verschreiben. Der Prozentsatz komplexbedingter Druckfehler unter allen Druckfehlern dürfte aus verschiedenen Gründen viel geringer sein als der entsprechende Prozentsatz unter den Schreibfehlern. Nur einer dieser Gründe sei hier beiläufig bemerkt. Er liegt in den recht häufigen sogenannten Fischfehlern, welche darauf beruhen, daß der Satz nicht richtig abgelegt, d. h. die Typen nicht in die richtigen Kästchen gelegt waren, so daß der Setzer trotz richtiger Handbewegung, also durch wirklichen Zufall, eine falsche Type erwischt. Bei Setzmaschinen gilt dies nicht.
Nichtsdestoweniger dürften ab und zu tatsächlich komplexbedingte Druckfehler zu finden sein. Zu diesen mag der folgende gehören. In einem Artikel „Der Film als Erzieher“ im „Neuen Wiener Tagblatl“ vom 3. April 1922 heißt es: „ … In breiter Ausführlichkeit — doch leider immer noch nicht genug drastisch angesichts der sträflichen Indolenz der Bevölkerung — werden die furchtbaren Folgen der Geschlechtskrankheiten behandelt, aufgenommen