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Die Verfasser haben sich in ihre Arbeit geteilt. Diese besteht aus drei Kapiteln, von welchen die zwei ersten von Hollós stammen, das letzte von Ferenczi.
Im ersten Kapitel („Literarische Vorbemerkungen“) schildert Hollós den Standpunkt der offiziellen Psychiatrie in der Frage der organischen Gehirnerkrankungen, besonders der progressiven Paralyse. Mit wenigen Ausnahmen, wo die Bedeutung des konstitutionellen und psychischen Faktors für den Ausbruch und psychischen Verlauf der organischen Gehirnerkrankungen zaghaft zugegeben wird, ist für die meisten Autoren die Frage der progressiven Paralyse mit der Feststellung des pathologisch-anatomischen Gehirnbefundes erledigt und keines weiteren psychologischen Erklärungsversuches bedürftig. Der Verfasser stellt sich die Frage, ob zwischen „Funktionalem“ und „Organischem“ tatsächlich eine unüberbrückbare Kluft bestehe? „Diese Annahme würde“ — beantwortet der Autor in beherzigenswerter Weise seine Frage — wie Freud in der ‚Traumdeutung’ sagt, ein geringes Zutrauen der Psychiatrie zur Haltbarkeit der Kausalverkettung zwischen Leiblichem und Seelischem verraten. Wenn es möglich wurde, die Dementia praecox psychologisch zu erklären, so kann man schwerlich im vorhinein sagen, ob nicht auch psychische Symptome einer organischen Erkrankung nebst dem der organischen Zerstörung auch psychische Determinanten erfordern, um verständlich zu werden. Wir können auf den psychischen Determinismus von vornherein nicht verzichten (vom Referenten gesperrt) und wollen erst nach mißlungenem Versuch die Unzulänglichkeit unserer Deutungskunst