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Hier liegt uns wohl das erste von einem Inder geschriebene Buch über Psychoanalyse vor, das übrigens ganz bedeutende Sachkenntnis verrät. Wir erfahren, daß der Autor seit dem Jahre 1909 die Psychoanalyse ausübt und obwohl ihm psychoanalytische Werke in deutscher Sprache gar nicht und englisch geschriebene nur in sehr beschränkter Anzahl zur Verfügung standen, beweisen seine Ausführungen doch ein sorgfältiges Studium und ausgedehnte eigene Erfahrung.
In den ersten Kapiteln rechtfeitigt der Autor seine Stellung als Vertreter des pan-psychischen Determinismus. Er erklärt, daß er die Verdrängung als Titel und Hauptthema seines Buches gewählt habe, weil seiner Ansicht nach der Freud sehe Begriff der Verdrängung wohl der wichtigste Beitrag zur Psychopathologie sei. Er beschäftigt sich dann eingehend mit dem Thema der Verdrängung, des psychischen Kontlikts und anderen uns vertrauten Begriffen. Dabei legt er besonderen Nachdruck auf die psychische Tendenz zur Polarität. Eine große Anzahl von Diagrammen wird Anfängern zweifellos das Verständnis erleichtern.
E. J.