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Seit zwei Jahren konnten die „Archives de Psychologie“ wegen materieller Schwierigkeiten nicht erscheinen. Die zwei ersten Nummern des achtzehnten Bandes sind eben erschienen. Sie enthalten eine schöne Biographie Th. Flournoys von Professor Ed. Claparède. Diese bestimmt unter anderem auch die Stellung, die Flournoy zur Psychoanalyse hatte. Ein interessanter Artikel Jean Piagets über „Eine verbale Form des Vergleiches beim Kinde“ findet sich auch hier; die Aufmerksamkeit des Psychoanalytikers wird sich hauptsächlich den Seiten zuwenden, die Professor Larguier des Bancels Pascal widmet. Man weiß, daß dieser unter der Zwangsvorstellung litt, es gähne zu seiner Linken unaufhörlich ein Abgrund. Die Mehrzahl der Autoren haben diese Angstvorstellung auf den Wagenunfall zurückgeführt, den der Autor der „Pensées“ auf der Brücke von Neuilly hatte. Dieser Unfall ließ Pascal den Entschluß fassen, auf Spaziergänge zu verzichten und in völliger Einsamkeit zu leben. Larguier rückte diese Phobie in die Nähe der von Jones publizierten (A simple Phobia. — Journal of Abnormal Psychology VIII, p. 101) und erinnert, um diese Angst vor dem Abgrund begreiflich zu machen, an einige Bemerkungen, die Margarete Périer, die Nichte des großen französischen Denkers, über ihren Onkel schrieb. (Diese Bemerkungen wurden 1845 von Faugère in Paris publiziert.) Sie macht darin eine Andeutung auf eine Krankheit, die er im Alter von ein oder zwei Jahren hatte und in der „er es nicht ertragen konnte, Wasser zu sehen, ohne in sehr große Erregungszustände zu fallen“; desgleichen konnte er es nicht ertragen, seinen Vater und seine Mutter nahe beieinander zu sehen. Er ließ sich gerne die Zärtlichkeiten des einen oder des anderen gefallen; aber, wie sie sich einander näherten, schrie und zappelte er mit außerordentlicher Heftigkeit. Dies alles dauerte mehr als ein Jahr. Frau Périer schreibt ferner in ihrem „Leben Pascals“: „Er konnte die Zärtlichkeiten, die ich von meinen Kindern empfing, nicht vertragen und