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Ein 34 jähriger gewesener Kadettenzögling, der das typische Bild eines negativistisrhen Dementia praecox-Kranken darbot, gab. nach seinem Alter befragt, die Antwort, er sei 24 Jahre alt. Auf die Entgegnung, ob er sich nicht irre, wiederholt er diese Angabe auf das bestimmteste. Auf die Frage, wann er geboren sei, antwortet er prompt: „Am 7. Mai 1886.“ Er nimmt ohneweiters als das laufende Jahr 1920 an. Ich lasse ihn 1886 von 1920 subtrahieren, da stockt er eine kaum bemerkbare Weile und schreibt dann als Resultat 24 nieder. Auf den Rechenfehler aufmerksam gemacht, es blieben doch 34, gibt er die Antwort: „Dieser Einser bleibt weg und es kann nicht mehr sein als 24.“ Die Untersuchung, die ich im Jänner 1920 anstellte, wurde im April desselben Jahres mit demselben Erfolg wiederholt. Ich ließ ihn auch die Zahlen 1886 und 24 addieren; er löste die Aufgabe richtig mit der Zahl 1910, setzte aber hinzu, jetzt schreibe man 1920 und er sei 24 Jahre alt.
Bei einer späteren Gelegenheit sagte er, es kommt 34 heraus, aber das „von Wert“ sei 24 Jahre. Nun muß hervorgehoben werden, daß der Betreffende vor zehn Jahren erkrankt, also zur Zeit seiner Erkrankung 24 Jahre alt gewesen ist.
Auf die merkwürdige Täuschung aufmerksam gemacht, prüfte ich auch andere Kranke in dieser Richtung.
Ein 41 jähriger Paraphreniker gab an, er sei 33 Jahre alt. Derselbe war zuerst im Jahre 1912 in eine Anstalt gekommen und stand damals tatsächlich in seinem 33. Lebensjahr.
Ein 51 jähriger Privatbeamter, seit seinem 26. Lebensjahr krank und also 25 Jahre in der Anstalt untergebracht, macht die Subtraktion seines Geburtsjahres von dem laufenden Jahre ganz richtig, es kommt 51 heraus, sagt aber dann folgendes: „Mit