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Autor berichtet über zwei Fälle weiblicher Hysterie, bei welchen durch hypnotische Suggestion Rötungen und Schwellungen an den Armen hervorgerufen und wieder zum Verschwinden gebracht werden konnten. In dem einen Falle gelang das suggestive Hervorrufen von furunkelähnlichen Gebilden an vom Autor bestimmten Hautstellen. Auf die Suggestion, der Furunkel würde sich nach außen öffnen und Eiter abfließen, entstand ein größeres Bläschen in der Mitte der Schwellung, das nach Angabe der Patientin in der Nacht aufging. (Wir vermissen die Mitteilung von der Untersuchung des Sekrets auf Staphylokokken.) Ein impediginöses Ekzem bei einem 16 jährigen Jungen konnte suggestiv weitestgehend beeinflußt werden.
Der sehr interessante Aufsatz verdient es, im Original nachgelesen zu werden. — Zum Nachweis der besonderen Psychogenese wurden außer „anamnestischen psychoanalytischen“ Ermittlungen, die Ergebnisse der Palimnese nach Kohnstamm verwendet, die darin besteht, „daß man einem Hypnotisierten, an dem man irgend ein Symptom wahrgenommen hat, des psychogenen Ursprungs zu sein scheint, sagt, daß, wenn dies Symptom mit irgendeinem Erlebnisse oder der Erinnerung daran zusammenhängt, der Kranke davon träumen und am anderen Morgen darüber Bericht erstatten werde.“ Diese Methode mag recht wertvoll sein, doch zweifeln wir daran, „daß die Palimnese die beste Methode ist zur Aufdeckung unbewußter Angstkomplexe“. Auch an „ihrem Wert als Beweismittel für die besondere Psychogenese“ muß gezweifelt werden, weil die auf die Suggestion hin gebrachten Träume, wenn man sie nicht psychoanalysiert, nichts aussagen. Bestenfalls kann im latenten, durch Analyse zu ermittelnden Traumgedanken der Zusammenhang zwischen Erlebnis und Symptom enthalten sein.
Wir stimmen dem Autor in der Anschauung bei, daß die kardinale Hautreaktion einer Ausdruckstätigkeit (z. B. Hautsymptom = „ich