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Eine wichtige Untersuchung, der man in einem kurzen Auszug kaum gerecht werden kann. Der erste Teil besteht in einer sehr eingehenden Besprechung der Geburt und des infantilen Autoerotismus; die besondere Bedeutung, die der Atemlibido beigelegt wird, wäre hier hervorzuheben. Im zweiten Teil führt der Autor für das Stadium des psychischen Gleichgewichtes den Terminus „vegetativer Zustand“ ein, bespricht das Phänomen des Schlafes und stellt drei Phasen in der Entwicklung des infantilen Seelenlebens fest: 1. die vegetative Phase, 2. das Hervortreten der Bedeutung des Ernährungsund Verdauungskanals und der Tätigkeit der erogenen Zonen, 3. das Hinzutreten der größeren Bedeutung der Hautempfindlichkeit und bestimmter Sinnestätigkeiten. Der dritte Teil beschäftigt sich mit Liebe und Haß. Der Autor führt aus, daß die Dementia praecox einem Mißlingen des Überganges von der zweiten zur dritten dieser Entwicklungsstufen entspricht. Er zieht ferner Unterscheidungen zwischen oraler und analer Liebe und oralem und analem Haß.
E. J.