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Der Autor macht darauf aufmerksam, daß die Ärzte leicht geneigt sind, bei Behandlung von Refraktionsfehlern den psychischen Zustand des Patienten außer acht zu lassen. Er führt aus, daß vom Auge selten entferntere Störungen ausgehen können, solange der Patient sich im psychischen Gleichgewicht befindet; ist dies nicht der Fall, so wird eine psychische Beeinflussung wahrscheinlich von größerem Nutzen sein als eine Brillenverschreibung. Die Kopfschmerzen, zu deren Erleichterung so häufig Brillen verordnet werden, stehen in keinem Verhältnis zu der durch den Refraktionsfehler bedingten Überanstrengung. Dieses und andere Symptome leiten sich von psychischen Ursachen ab und sind nur durch psychische Behandlung zu beheben. Die Erforschung von hundert derartigen Fällen lieferte dem Autor das Ergebnis, daß der Refraktionsfehler in der Verursachung der Symptome den psychischen Komplexen gegenüber nur eine untergeordnete Rolle spielte. In einer Erläuterung von zwei Fällen von Glaukom gelingt es dem Autor, die Symptome direkt auf den Einfluß psychischer Faktoren zurückzuführen, desgleichen in Fällen von Ungleichheit der Pupillen und Tränen der Augen. Der Autor bespricht ferner die Existenz einer Beziehung zwischen Schielen und Linkshändigkeit, ein Problem, mit dem sich auch schon Dr. W. H. Rivers beschäftigt hat. Auf die psychologische Bedeutung von Stottern und Linkshändigkeit wurde schon früher hingewiesen und beide auf den Einfluß der Eltern in der Erziehung des Kindes zurückgeführt. Nach Ansicht des Autors sind sie symbolische Widerslände gegen die elterliche Autorität. Zur Illustration seiner Theorie zitiert der Autor einen Fall von Stottern und Schielen bei den Kindern eines Marineoffiziers, die vom Vater mit militärischer Strenge aufgezogen wurden. Diese Symptome sind seltener bei Kindern zu finden, deren Eltern selbst frei von infantilen Fixierungen sind. Der Autor bemerkt schließlich, daß die Augen