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Seit Veröffentlichung des letzten Tätigkeitsberichtes (Ende September vorigen Jahres in dieser Zeitschrift, VIII. Baud, Heft 3) erschienen in unserem Verlage:
Das Ich und das Es. Von Professor Dr. Sigm. Freud.1
Die neunte (gegenüber der siebenten und achten unveränderte) Auflage von Zur Psychopathologie des Alltagslebensvon Professor Dr. Sigm. Freud.
Band 3 der Imago-Bücher: Der eigene und der fremde Gott (Zur Psychoanalyse der religiösen Entwicklung). Von Dr. Theodor Reik.2 (Band 2 der Imago-Bücher: Tolstois Jugenderinnerungen von Dr. N. Ossipow wird im Mai die Presse verlassen.)
Das Buch vom Es. Psychoanalytische Briefe an eine Freundin. Von Georg Groddeck.
Bericht über die Berliner Psychoanalytische Poliklinik (März 1920 bis Juni 1922). Auf dem VII. Internationalen Psychoanalytischen Kongreß in Berlin am 26. September 1922 erstattet von Dr. M. Eitingon. (Sonderabdruck aus dieser Zeitschrift VIII/4, erweitert durch ein Vorwort von Prof. Dr. Sigm. Freud.)
Einleitend schreibt der Verfasser: „Nachstehende Erörterungen setzen Gedankengänge fort, die in meiner Schrift ‚Jenseits des Lustprinzips‘ 1920 begonnen wurden, denen ich persönlich, wie dort erwähnt ist, mit einer gewissen wohlwollenden Neugierde gegenüber stand. Sie nehmen diese Gedanken auf, verknüpfen sie mit verschiedenen Tatsachen der analytischen Beobachtung, suchen aus dieser Vereinigung neue Schlüsse abzuleiten, machen aber keine neuen Anleihen bei der Biologie und stehen darum der Psychoanalyse näher als das ‚Jenseits.‘ Sie tragen eher den Charakter einer Synthese als einer Spekulation … Dabei rühren sie an Dinge, die bisher noch nicht Gegenstand der psychoanalytischen Bearbeitung gewesen sind.“
Der Band enthält folgende Arbeiten: Über kollektives Vergessen. — Jesus und Maria im Talmud. — Der heilige Epiphanius verschreibt sich. — Die wiederauferstandenen Götter. — Das Evangelium des Judas Ischkarioth. — Die psychoanalytische Deutung des Judasproblems. — Gott und Teufel. — Die Unheimlichkeit fremder Götter und
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Einleitend schreibt der Verfasser: „Nachstehende Erörterungen setzen Gedankengänge fort, die in meiner Schrift ‚Jenseits des Lustprinzips‘ 1920 begonnen wurden, denen ich persönlich, wie dort erwähnt ist, mit einer gewissen wohlwollenden Neugierde gegenüber stand. Sie nehmen diese Gedanken auf, verknüpfen sie mit verschiedenen Tatsachen der analytischen Beobachtung, suchen aus dieser Vereinigung neue Schlüsse abzuleiten, machen aber keine neuen Anleihen bei der Biologie und stehen darum der Psychoanalyse näher als das ‚Jenseits.‘ Sie tragen eher den Charakter einer Synthese als einer Spekulation … Dabei rühren sie an Dinge, die bisher noch nicht Gegenstand der psychoanalytischen Bearbeitung gewesen sind.“
Der Band enthält folgende Arbeiten: Über kollektives Vergessen. — Jesus und Maria im Talmud. — Der heilige Epiphanius verschreibt sich. — Die wiederauferstandenen Götter. — Das Evangelium des Judas Ischkarioth. — Die psychoanalytische Deutung des Judasproblems. — Gott und Teufel. — Die Unheimlichkeit fremder Götter und